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African Kite Racing Championships in Soma Bay (C) Icarus Sailing Media

24.-28. Juni: African Kite Racing Championships in Soma Bay

Die Kites fliegen, das Adrenalin steigt: Am Dienstag, den 24. Juni 2014 starten die African Continental Course Racing Championships, einer der weltweit größten Kitesurf-Wettbewerbe, im 7Bft Kite House in Soma Bay am Roten Meer.

Champions aus aller Herren Länder von Kolumbien bis Neuseeland, Weltranglistenplatzierte und Landesmeister, kurz, die besten Kiter rund um den Globus, sind nach Ägypten gereist, um Preisgeld von 20.000 Euro zu gewinnen und dem deutschen Kite-Weltmeister Florian Gruber in diesem afrikanischen Kontinental-Wettbewerb wichtige Punkte für den World Championship-Titel 2014 abzujagen.

Der deutsche Kite World Champion auf Titelverteidigung

Der World Champion Florian Gruber aus Garmisch-Partenkirchen ist auf schärfste Konkurrenz bestens vorbereitet:
„2013 bin ich bei den African Championships auf Platz 2 gelandet. Ende des Jahres war ich dann in Topform und konnte in China die Weltmeisterschaft holen. Anschließend habe ich noch 2 Weltcups in Melbourne und Perth gewonnen und das Jahr sehr erfolgreich beendet. Jetzt stehe ich in der Weltrangliste auf Platz 1 und muss den Weltmeisterschafts-Titel verteidigen. Bei den African Championships bin ich diesmal nicht der Angreifer, sondern der Gejagte. Alle anderen Fahrer wollen mich jetzt besiegen und haben viel trainiert. Mein schärfster Konkurrent ist der letztjährige viertplatzierte Riccardo Leccese aus Kolumbien. Ich werde mein Bestes geben!“

Infos zum Event

Das Rennen wird von der Egypt Sailing and Water Ski Federation organisiert und findet unter der Schirmherrschaft des Egyptian Ministry of Youth and Sports, der International Kiteboarding Association (IKA), Formula Kite Class und TwinTip:Racing statt, unter speziellen Bedingungen der International Kiteboarding Class Association in Kooperation mit der International Sailing Federation (ISAF).

Der Spot: Soma Bay

Soma Bay ist zum zweiten Mal in Folge die Event-Location der African Championships. Mit traumhaften Flachwasser-Bedingungen und beständigem Wind ist der Spot prädestiniert für den Kite-Sport und internationale Rennen auf Weltklasse-Niveau.

Gastbeitrag: Rechtsinfo für Kiter

Gastbeitrag von einem Wassersportler:
Als begeisteter Wassersportler und bereits “abgemahnter” Kiter bei stürmischem und regnerischem Nordwestwetter sowie ziemlich kalten Temperaturen von Luft und Wasser (am 17.5.2014) möchte ich euch folgende rechtliche Informationen nicht vorenthalten.

Der nachfolgende Text stellt die private Meinung des Autors dar und erhebt keinerlei Ansprüche auf Vollständigkeit und Richtigkeit!

Rechtliche Grundlagen:

  • Wasserrechtsgesetz (WRG)
  • Schifffahrtsgesetz (SFG)
  • Seen und Flussverkehrsordnung
  • „Kiteverordnung“, Verordnung des Landeshauptmannes von Burgenland vom 7. Juli  2009

Der Neusiedler See ist gemäß § 2 WRG ein öffentliches Gewässer. Die Benutzung der öffentlichen Gewässer gemäß § 5 WRG ist innerhalb der durch die Gesetze gezogenen Schranken jedermann und im Sinne des Gemeingebrauches gem. § 8 WRG auch ohne Bewilligung unentgeltlich gestattet. Für die Benutzung der Gewässer zur Schifffahrt gelten die bestehenden besonderen Bestimmungen bspw. nach dem Schifffahrtsgesetz und nach der Seen- und Flussverkehrsordnung. Nach § 4. (1) SFG ist die Schifffahrt auf öffentlichen Gewässern unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften ebenfalls jedem gestattet.

Die Benutzung des Sees (der Seeoberfläche) mit Booten, Kite- und Surfboards ist daher eigentlich nach den gesetzlichen Bestimmungen gratis. Um dennoch daran verdienen zu können, kann man also nur für die Benutzung der Einrichtungen und Infrastruktur am Ufer zur Kasse herangezogen werden (fragt sich nur, wo diese ist und welche Leistung hier eigentlich seitens der Gemeinde und des Campingplatzes erbracht wird).

Kitesurfen unterliegt dem Schifffahrtsgesetz. Das Kiteboard wird in Anlehnung an § 2  Punkt 12  als Schwimmkörper definiert. Der Kiter selbst ist als dessen Schiffsführer zu sehen, d.h. ein Schwimmkörper muss unter der Führung einer hiefür befähigten sowie geistig und körperlich geeigneten Person (Schiffsführer) stehen (vgl. § 5 (2)). Ein spezieller Befähigungsausweis ist zum Kitesurfen grundsätzlich und auch im speziellen am Neusiedler See NICHT erforderlich.

Durch die „Kiteverordnung“ des Landeshauptmannes des Burgenlandes aus dem Jahr 2009 wurde das Kitesurfen in einigen Uferbereichen des Neusiedler Sees (Purbach, Neusiedl und Podersdorf) zu bestimmten Jahreszeiten (vom 10. Mai bis 20. September) eingeschränkt bzw. gibt es dort Start- und Landegassen, welche bis zum Ufer heranreichen. Ansonsten gilt, dass hier zumindest 200 m zum Ufer als kitefreie Zone einzuhalten sind.

Wie allgemein bekannt, gibt es nun für Podersdorf eine „Kiteleiberlregelung“, welche v.a. nach räumlichen Gesichtspunkten zu beurteilen ist; und zwar für den Landbereich am Campingplatz und im Strandbad sowie für den gesamten Wasserbereich am öffentlichen Gewässer – also auf der Seefläche.
Im Landbereich wurden offenbar durch die Gemeinde Vorgaben im Sinne einer Camping- und Badeordnung also quasi einer „Hausordnung“ geschaffen, welcher man sich als Gast wahrscheinlich unterwerfen wird müssen (ähnlich der Einhaltung einer vorgeschriebenen  Nachtruhe am Campingplatz). Das bedeutet, dass das Tragen eines Kiteleiberls in den Uferbereichen verpflichtend ist, weil man sich mit dem Betreten bzw. Einchecken am Campingplatz und ins Strandbad verpflichtet, diese jeweiligen quasi Hausordnungen einzuhalten. Wird also an Land der Kite gestartet oder gelandet, wird man sich rechtlich wohl kaum gegen das Tragen eines Kiteleiberls wehren können. Zum Thema Datenschutz müsste man sich allerdings extra Gedanken machen, v.a. inwieweit eine Speicherung personenbezogener Daten durch einen Tourismusbetrieb zum Zwecke der verwaltungsstrafrechtlichen Verfolgung überhaupt zulässig ist. Ich bin auf diesem Gebiet kein Experte und hoffe daher in diesem Zusammenhang auf das Know How anderer.

Für den Wasserbereich möchte ich aber folgendes sagen:
Die Kompetenzen der Gemeinde Podersdorf, des Tourismusverbandes bzw. des Campingplatzes enden genau am Ufer.
Das heißt, für die Einhaltung von Regelungen bzw. eigentlich für die Verkehrsregelungen auf einem See und im speziellen hier am Neusiedler See sind Organe der Schifffahrtspolizei zuständig. Auch beschreibt die Kiteverordnung unter § 2, dass bei Zuwiderhandeln gegen die Kiteverordnung 2009 nach den Strafbestimmungen des Schifffahrtsgesetzes nach § 42 vorzugehen ist.
Organe der Schifffahrtspolizei sind nach § 38 (2) SFG auf allen Gewässern außer Wasserstraßen, also hier am Neusiedler See, Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes.  Das kann also am Wasser und am Land (wenn also Vergehen von Land aus am Wasser beobachtet werden) nur die Polizei sein.
Nun kommt der Begriff „Betraute Personen“ nach § 41 SFG wie folgt ins Spiel:
§ 41. (1) Zur Entlastung der in § 38 Abs. 2 genannten Organe können im Einzelfall und befristet andere Personen mit bestimmten Aufgaben der Verkehrsregelung bzw. -überwachung betraut werden.
(2) Die betrauten Personen müssen für ihre Aufgaben geistig und körperlich geeignet sein und die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten besitzen. Sie sind von der Behörde mit einem Ausweis, aus dem ihre Aufgabe hervorgeht, zu versehen und mit einer weißen Armbinde, die einen weißen Rhombus mit blauem Rand zeigt, kenntlich zu machen. Den von betrauten Personen in Ausübung ihrer Aufgaben erteilten Anordnungen ist Folge zu leisten.
(3) Betraute Personen sind Hilfsorgane der in § 38 Abs. 2 genannten Organe und in Ausübung ihrer schifffahrtspolizeilichen Aufgaben an deren Weisungen gebunden.

Kein Campingwart oder Aufsichtsorgan des Campingplatzes wurde von der Schifffahrtsbehörde (zuständig wäre hier die BH Neusiedl/See) je mit diesen Überwachungsaufgaben betraut. Ich habe noch nie, weder einen entsprechenden Ausweis noch eine entsprechende Kenntlichmachung dieser Aufsichtspersonen mit einer weißen Armbinde und weißem Rhombus mit blauem Rand gesehen. Derartige Aufsichtspersonen können daher bestenfalls als Privatpersonen in einem allenfalls eingeleiteten Verwaltungsstrafverfahren Aussagen tätigen und als Zeugen auftreten. In diesen Verfahren würde dann die freie Beweiswürdigung nach Beweisen und Argumenten erfolgen. Ebenso beruht  eine schriftliche Abmahnung durch den Tourismusverband auf keinerlei Rechtsgrundlagen.  Eine Abmahnung durch den Tourismusverband ist also so viel wert, wie wenn Frau Müller  Herrn Maier ermahnen würde, er hätte auf dem Gehsteig eine Getränkedose weggeworfen und beim nächsten Mal würde sie ihn anzeigen. Nicht mehr und nicht weniger! Dies kann also höchstens als Androhung einer Anzeige bei der Polizei gesehen werden, welche diese dann bei der zuständigen Schifffahrtsbehörde einbringen kann.

Zum Tragen des Kiteleiberls gibt es derzeit (außer wie bereits oben erwähnt eventuell „an Land“) jedenfalls im Wasserbereich – also am See selbst – keine Verpflichtung per Verordnung durch den Landeshauptmann als zuständige gesetzgebende Landesbehörde. Man kann also an Land mit Leiberl starten und wieder landen und nach Betreten des Sees – also wenn man mit dem Kiten auf der Wasseroberfläche beginnt -, das Leiberl ohne Verstoß gegen eine gesetzliche Regelung wieder ausziehen bzw. abnehmen.

Sollte man im Übrigen dennoch unbeabsichtigt bzw. gezwungenermaßen durch die Badezone kiten, ist dies sogar unter bestimmten Umständen erlaubt. „Not kennt kein Gebot“  ist ein wesentlicher  Grundsatz in der Schifffahrt. Verhalten unter besonderen Umständen wird unter § 8 SFG wie folgt beschrieben:
§ 8. Zur Abwendung einer unmittelbar drohenden Gefahr müssen die Schiffsführer unter Bedachtnahme auf die Sicherheit von Personen alle Maßnahmen treffen, die die Umstände gebieten, auch wenn sie dadurch gezwungen sind, von den auf Grund dieses Teiles erlassenen Verordnungen abzuweichen.

Wenn es also eine besondere Situation erfordert – quasi als Manöver des letzten Augenblicks – in die verbotenen Bereiche auszuweichen, um damit einen Unfall effektiv zu verhindern, wird das bestimmt im Streitfall ausreichen, um einer Strafe zu „entkommen“. Und ob diese Situation ein ungeschultes und nicht ermächtigtes sogenanntes Aufsichtsorgan – also rechtlich gesehen eigentlich nur eine Privatperson – einschätzen kann, sei auch dahingestellt.

In diesem Zusammenhang verweise ich auch noch auf den § 30 SFG:
§ 30. (1) Im Notfall ist es gestattet, an jeder Stelle des Ufers mit Fahrzeugen oder Schwimmkörpern zu landen und Fahrgäste, Besatzung, sonst an Bord befindliche Personen, Ladung und Ausrüstung oder nötigenfalls das Fahrzeug oder den Schwimmkörper selbst bis zur möglichen Weiterbeförderung auf das Ufer zu setzen und die Ufergrundstücke sowie die diesen benachbarten Grundstücke zu Hilfeleistungs-, Rettungs- oder Bergungszwecken – auch von der Landseite her – zu benützen.

Wer also in Not gerät, darf an jeder Stelle des Ufers seinen Kite sicher zur Landung bringen.

Meine persönliche Meinung zu diesem Thema möchte ich abschließend auch noch anbringen: Das Kiten an Badetagen in den Badezonen sollte man wirklich unterlassen. Als Bader oder Schwimmer fühlt man sich – ob alt oder jung – sicherlich durch Kiter gefährdet. Ich halte daher die Bojenregelung durchaus in diesen Fällen v.a. als Gefahren vermeidende Maßnahme für sehr sinnvoll. Ob es allerdings tatsächlich Sinn macht, an stürmischen und kalten Nordwestwindtagen, an denen kein Mensch im Wasser badet und am Ufer bzw. am Strand sich sonnt, die Kitezonenregelung durch einen Spitzeldienst penibelst zu kontrollieren, sei jedem verantwortungsvollen Kiter selbst überlassen zu überdenken.
Ich kann die Podersdorfer Methoden jedenfalls nicht mehr nachvollziehen! Und für dieses ganze rechtlich auf äußerst wackeligen Beinen stehende Kasperltheater wird auch noch bei jedem Zugang zum See kräftigst abgecasht. Melkt die Kiter – solange es noch rechtlich geht – das dürfte offenbar bei den hier Verantwortlichen oberste Prämisse sein. Eine vernünftige Infrastruktur für Kiter wurde bis dato jedenfalls nicht geschaffen. Im Gegenteil – Zäune stellen Kiter echt vor gefährliche Herausforderungen auf völlig unzureichend dimensionierten Start- und Landebereichen.
Und solange keiner ernsthaft etwas tut, wird es so weiter gehen und sich genau gar nichts ändern!

Zusammenfassung
(nach dem Wasserrechts- und Schifffahrtsgesetz)

Neusiedler See ist ein öffentliches Gewässer, Benutzung mit Booten, Kite- und Surfboards unentgeltlich jedem gestattet;
Kitesurfen unterliegt dem Schifffahrtsgesetz
Kitesurfen ist in einigen Uferbereichen und auch zeitlich am Neusiedler See eingeschränkt;
„Kiteleiberlregelung“ muss getrennt für Land- und Wasserbereich betrachtet werden;
an LAND: Tragen eines Kiteleiberls in den Uferbereichen verpflichtend;
am WASSER: Kompetenzen der Gemeinde Podersdorf, des Tourismusverbandes bzw. des Campingplatzes enden genau am Ufer;
für Verkehrs- und sonstige Regelungen ist am Wasser nur die Polizei zuständig;
„betrauten Personen“ brauchen einen Ausweis und eine weiße Armbinde, die einen weißen Rhombus mit blauem Rand zeigt, Campingaufseher haben dies nicht und sind allenfalls nur Zeugen in einem Verwaltungsstrafverfahren;
eine schriftliche Abmahnung durch den Tourismusverband beruht auf keinerlei Rechtsgrundlagen;
zum Tragen des Kiteleiberls gibt es derzeit am Wasser – also am See selbst – keine Verpflichtung;
durch die Badezone kiten ist unter bestimmten Umständen (z.B. zur Unfallvermeidung) erlaubt;
wer in Not gerät, darf an jeder Stelle des Ufers seinen Kite sicher zur Landung bringen.

Polak neuer Tourismus-GF?

Ein soeben in der BVZ erschienener Artikel legt die Vermutung nahe, dass der neue Geschäftsführer des Podersdorf Tourismus Gerhard Polak heißen wird:
BVZ-Artikel “Polak bewirbt sich als Tourismuschef”vom 16.4.2014

Der Veranstalter des jährlichen Surfworldcups arbeitet schon seit vielen Jahren in einer gewissen gegenseitigen Abhängigkeit mit der Gemeinde Podersdorf zusammen. Er wird wohl kaum die Gemeinde durch diesen Gang in die Medien provozieren, wenn er nicht schon die Position als neuer GF in Aussicht gestellt bekommen hat.

Wir dürfen wirklich gespannt sein, was dies für uns Surfer bedeutet. Einerseits hat Gerhard Polak das Image der Kiter und Surfer in der Region nicht gerade verbessert, in dem er den Surfworldcup von einer chilligen Veranstaltung für Wassersportler zu einem Partymekka für randalierende Jugendliche umfunktioniert hat. Und andererseits ist es auch er, der hinter dem höchst umstittenen Hotelprojekt für den Nordstrand steht, welches uns allen – Locals wie Tagesgästen – die Nutzung des Strandes zum Kiten, Windsurfen, Segeln, Baden usw. mitunter unmöglich machen würde.

Zur Erinnerung hier ein Artikel von orf.at, der nach der Projektpräsentation 2012 entstanden ist!

“Leiberl-Farce” für Kiter in Podersdorf

Wieder eine neue Episode aus Podersdorf:

Gemeinsam mit der Tourismus-Landesrätin Michaela Resetar (ÖVP) führt die schwarz regierte Gemeinde Podersdorf im roten Burgenland ein “Nummerntafel” für Kitesurfer ein.
Unter dem Vorwand der Sicherheit muss jeder Kiter, der in Podersdorf startet und landet, in dieser Saison ein authentifiziertes Lycra mit Kennnummer tragen, um im Falle des Falles identifzierbar und abstrafbar zu sein.

Wie funktioniert’s? Mit Lichtbildausweis und Angabe persönlicher Daten muss sich jeder Kiter in Podersdorf registrieren lassen und erhält dann – gegen Kaution von € 40,- – ein gar nicht mal so schickes und hochqualitatives Lycrashirt mit eindeutiger Nummer und jeder Menge Sponsorenlogos darauf, welches er/sie beim Kiten in Podersdorf tragen muss.

Das System wurde bereits offiziell präsentiert und am Campingplatz Podersdorf eingeführt, für den gemeindeweiten Start ist allerdings noch der Sanktus der Landesregierung ausständig.

Die Aufregung und Widerstände unter den Kitern sind verständlicher Weise enorm, und in diesem Fall ist auch eine breite Unterstützung durch die anderen Wassersportler gegeben, so “verfeindet” man sich auch sonst gerne gibt. Auch der Volksanwalt wurde bereits eingeschaltet. Es ist mehr als fraglich, ob diese Datenspeicherung und -auskunft überhaupt gesetzes- und verfassungskonform ist und so umgesetzt werden darf.

Informationsblatt für Kitesurfer des Podersdorf Tourismus (PDF)

Podersdorf sucht neuen Tourismus-Chef

Ja was flattert denn da über meinen Bildschirm herein?

Der Podersdorf Tourismus sucht einen neuen Geschäftsführer.
Die Stelle ist direkt auf der Website podersdorfamsee.at ausgeschrieben:

Stellenausschreibung GF Podersdorf Tourismus (PDF)

Wir dürfen wirklich gespannt sein, wer sich diese Aufgabe antun… äh pardon, wer sich dieser Herausforderung stellen möchte!

Podersdorf: Ein Zaun erhitzt die Gemüter

Die Surfsaison am beliebtesten Spot des Landes in Podersdorf am Neusiedlersee hat noch gar nicht richtig begonnen, doch schon ist der Ärger groß: fast überall entlang des Seeufers wurde von der Gemeinde Podersdorf ein Geflügelzaun installiert. Doch anstatt seinen angedachten Zweck zu erfüllen und Enten und Gänse davon abzuhalten, vom Wasser aus ins Strandbad zu gelangen, ist dieser Zaun nun umgekehrter Weise Barriere und vor allem Gefahr für uns Surfer – insbesondere für alle Kiter.

Der Unmut ist groß unter den Wassersportlern – wie in diversen Foren und Social Networks seit Wochen nachzulesen ist. Kein Wunder, denn der Zaun ist noch dazu mit Baueisen befestigt, an welchen nicht nur die teuren Sportgeräte leicht beschädigt werden können. Und wir wollen gar nicht daran denken, was passieren könnte, wenn ein Sportler selbst versehentlich auf einem dieser Pfähle landen würde…

Die Schnabeltiere hingegen stört’s kaum, sie springen und fliegen einfach über den Zaun, um ihren gewohnten Lebensraum wie gewohnt nutzen zu können. Ansonsten wäre die Aktion wohl auch tierschutzrechtlich mehr als bedenklich.

Doch wozu das Ganze eigentlich?

Anfang des Jahres wurde routinemäßig die Wasserqualität an Österreichs Badeseen geprüft. Dabei wurden Verunreinigungen des Wassers vor Podersdorf festgestellt und damit die Gemeinde unter Zugzwang gesetzt. Woher das Problem kommt, kann sich wohl jeder denken, der schon öfters in Podersdorf war. #Shit

Jedenfalls benötigte man eine offizielle Ursache und die war schnell gefunden: Enten- und Gänseexkremente auf der Liegewiese. Wie unnatürlich, die müssen künftig weg! :-)
Also wurde besagter Zaun eingerichtet, welcher nun nur noch mehr Probleme für die Gemeindeverantwortlichen gebracht hat.

Wir werden sehen, wie die Geschichte weiter geht…..

Frischer Wind in der österreichischen Windsurfszene

Eine Handvoll Surfbegeisterter will der heimischen Windsurfszene wieder mehr Leben einhauchen. Als Plattform dafür dient der Verein “Windsurfing Austria” (WSA), der älteste Surfclub Österreichs.

Alle Infos dazu findet ihr auf der neuen Website von Windsurfing Austria:
www.windsurfingaustria.at

Hallo Surfwelt!

Willkommen zum neuen Surf & Kite News Blog. Wir versorgen euch ab sofort mit interessanten News für alle Wassersportler in Österreich.

Have fun!

Free the lakes!